
Seit Menschengedenken gibt es in Schottland
Terrier. Schon vor dem Mittelalter nutzten Adlige und Bauern die Hunde zur
Schädlingsbekämpfung. Ursprünglich stammen die Terrier von den schottischen
Highlands und den Hebriden. Es gibt verschiedene Terriertypen, aber alle
sind relativ kurzwüchsig. Ihrem Geschlecht entstammen die Scotish Terrier,
der Cairn Terrier und der Skye Terrier. Drei Jahrhunderte lang waren weisse
Exemplare der Hunde bei den Schotten unerwünscht. Man hielt sie für
kränklich und nicht so robust wie die farbige Variante. Mitte des 19.
Jahrhunderts war Schluss damit. Das hat der West Highland White Terrier
dem schottischen Colonel Malcolm aus Potalloch zu verdanken, der eines Tages
aus Versehen einen seiner rotbraunen Terrier auf der Jagd im Gebüsch
erschoss,
weil er das braune Tier nicht gesehen hatte. Von da an beschloss er, keine
weissen Terrier mehr umzubringen, sondern sie als eine reine weisse Rasse zu
züchten, die er als begeisterter Hundeliebhaber auf Ausstellungen zeigte.
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